Aktionen

Aus Arbeitskreis Fracking
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Auf dieser Seite sind alle Aktionen des AK Fracking Braunschweiger Land zu finden, die stattfinden werden oder stattgefunden haben. Ausserdem verweisen wir hier auch auf Aktionen und Petitionen anderer Menschen oder Initiativen, die sich gegen Fracking einsetzen.

Inhaltsverzeichnis

Aktionen 2015

Infostand: Fracking im Braunschweiger Land? Infoveranstaltung zu Folgen und gesundheitlichen Risiken

27.08.2015

Wird bald auch in Braunschweig Fracking eingesetzt? Die Stadt Braunschweig muss als betroffene Gebietskörperschaft gegenüber dem Landesbergamt Stellung beziehen zu einem dort eingegangen Antrag auf Erteilung einer Aufsuchungserlaubnis für Erdgas oder Erdöl. Am 06.10.2015 wird die Stellungnahme dem Rat der Stadt Braunschweig zur Abstimmung vorgelegt.

Infostand am 18.09.2015

Was: Fracking im Braunschweiger Land? – Folgen und gesundheitliche Risiken
Wo: Kohlmarkt, Braunschweig
Wann: 15-18:00 Uhr

Der AK Fracking wird an seinem Infostand Folgen und Risiken – auch gesundheitliche – erläutern, die nach derzeitigen Meldungen durch die Förderung von Kohlenwasserstoffen entstehen können.

Demonstration in Berlin: "Wir haben es satt!", 17.01.2015

Am Samstag den 17. Januar 2015 findet in Berlin die 5. „Wir haben es satt!“-Demonstration statt. Das Motto lautet:

Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP! Für die Agrarwende!

Mehr Infos: [[1]]


Aktionen 2014

3. Global Frackdown 2014 + Aktionstag gegen CETA & TTIP, 11.10.2014

Auch in diesem Jahr wird der AK Fracking Braunschweiger Land an dem mittlerweile 3. Aktiontag "Global Frackdown" gegen Fracking teilnehmen. Gleichzeitig findet der Protesttag zu den geplanten Freihandelsabkommen TTIP & CETA statt, die Fracking bei Ratifizierung ermöglichen würden. An Info-Ständen wird über die Problematiken und Folgen von Fracking und Freihandelsabkommen aufgeklärt. Hier die Ankündigung: Aktionstag 11.10.2014

Verfassungsbeschwerde zu TTIP und CETA, September 2014

Am 25.September 2014 soll bereits der Startschuss für die Ratifizierung von CETA fallen. Wegen der drohenden Zustimmung der Bundesregierung im EU-Rat zu den beiden Abkommen, zu CETA und anschließend auch zu TTIP, sind bereits sehr fundierte Verfassungsbeschwerden mit Antrag auf einstweilige Anordnung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht worden. Diese Freihandelsabkommen würden auch den Weg für Hydraulic fracturing und die daraus resultierenden Folgen freimachen.

Hier findet ihr den Text der Beschwerde, um ihn mit den eigenen Daten zu versehen und ggf. Ergänzungen einzufügen. So könnt ihr eine eigene Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen.

Bitte unterstützt diese Initiative!

Kein Ausverkauf von Grundgesetz, Demokratie und Bürgerrechten!


Podiumsgespräch der BI „Keine CO2-Verpressung in der Altmark“, 15.05.2015

Zu dem Termin am 15.05.2014 in Salzwedel sind zahlreich Gäste erschienen. Die Themenvielfalt war sehr groß und berührte Fragen des Frackings-Verfahrens, der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) und der Freihandelsabkommen.

Hier ist unser kurzer Bericht: Podiumsgespräch in Salzwedel


Berlin: Energiewende-Demonstration, 10.05.2014

Unter dem Motto „Energiewende nicht kentern lassen“ trafen sich am 10. Mai über 12.000 Teilnehmer an und auf der Spree in Berlin zur Energiewende-Demonstration. Eine Protestaktion, an der zahlreiche Bürgerinitiativen, u.a. auch der AK-Fracking Braunschweiger Land, teilnahmen.

Hier ist unser kurzer Bericht: Energiewende nicht kentern lassen

Workshop zu Freihandelsabkommen, 29.-30.03.2014

Vom 29.03.2014-30.03.2014 fand ein Workshop der Bürgerinitiativen zu den geplanten, schon bekannten Inhalten und evtl. Konsequenzen des Freihandelsabkommens CETA und TTIP statt. Inkl. Erarbeitung der Schwerpunktargumente, mit denen wir leicht verständlich die Bürger über das Gefahrenpotential von CETA im besonderen, aber auch über TTIP aufklären können.

Zeit:

29.03.2014 von 11.00 - 18.30 Uhr
30.03.2014 von 09.30 - 15.00 Uhr

Ort:

Veranstaltungsort "Haus der Vereine"
Dorfgemeinschaftshaus Destedt,
Destedter Hauptstraße 2
38162 Cremlingen- OT Destedt

Hier die gezeigten Präsentationen:

Datei:Praesentation-CETA.pdf
Datei:Handlungsoptionen EU Wahl.pdf


Internationaler Verbraucherschutztag, 15.03.2014

Wir waren mit einem Infostand von 11.00 - 16:00 Uhr auf dem Kohlmarkt in Braunschweig, um über die Gefahren der Freihandelsabkommen TTIP und CETA für den Verbraucherschutz aufzuklären. Die geplanten Verträge könnten es Energie- und Rohstoffunternehmen ermöglichen, EU-weite Verbote, Moratorien und Umweltstandards anzufechten.

Wir wollen am Beispiel Fracking aufzeigen, welche weitreichenden Folgen dies hat und welchen Druck Firmen aus dem Ausland dadurch auf europäische Regierungen ausüben können.


Kundgebung am ExxonMobil-Bohrplatz Bötersen Z11, 22.02.2014

Am 22.02.2014 haben sich Bürgerinitiativen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Hassendorf bei Rotenburg/Wümme getroffen, um gemeinsam über die aktuellen Entwicklungen zu reden und anschließend eine Protestkundgebung an der Bohrung Bötersen Z 11 von ExxonMobil zu veranstalten.

Bericht zur Aktion


Demonstration in Berlin: Wir haben es satt!, 18.01.2014

Am Samstag den 18. Januar findet in Berlin die 4. „Wir haben es satt!“-Demonstration statt. Das Motto lautet:

Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

Zur Ankündigung: Meldungen/2014-01-16_Demo_in_Berlin:_Wir_haben_es_satt Aktionseite: Aufruf zur Demo

Aktionen 2013

16.000 Menschen demonstrierten für Energiewende in Berlin am 03. Dezember 2013

Bei der Demo "Energiewende retten" 2013, Berlin

Dem Engagement vom Trägerkreis der Energiewende-Demonstration ist es zu verdanken, dass sich 16.000 Menschen aus ganz Deutschland am vergangenen Samstag, dem 30. November, im Berliner Regierungsviertel für die Energiewende eingesetzt haben. Zu dieser bunten und gewaltfreien Umzingelung des Bundeskanzleramtes hatten u.a. .ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie, Attac, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz BBU, Campact – Demokratie in Aktion, sowie die NaturFreunde Deutschlands aufgerufen. [1] Es war auch eine Umzingelung der großen Koalition, welche mit ihrem Koalitionsvertrag versucht, die Erneuerbaren zu deckeln, Fracking weiterhin zu zulassen und den Markt der Kohle- und Atomkraftwerke zu stärken bzw. zu subventionieren.

[Weiterlesen]


Global Frackdown am 19. Oktober 2013

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird es auch in diesem Jahr einen weltweiten Aktionstag gegen Fracking geben. Auch hier sind alle dazu aufgerufen, Aktionen zu planen und ihre Aktionen jeweils auf der Aktionsseite anzukündigen, um so ein weltweites Zeichen zu setzen.

Näheres dazu ist auf der Aktionsseite zu finden: #Global Frackdown 2

Der Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land wird wieder mit einem Infostand an dem Aktionstag teilnehmen. Auf den nächsten Treffen wird es entsprechend auch um die genaue Umsetzung des Aktionstages #Global Frackdown 2 am 19. Oktober gehen. Wir nehmen gerne weitere Vorschläge und Anregungen entgegen.


Atomalarm 2013 in Braunschweig, 14. September 2013

Der "Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land" war Unterstützer der Kampagne: atomalarm2013, in Braunschweig am 14.09.2013.

Der AK war mit seinen 2 Meter hohen Frackingturm, Informationsstand und 1 Flasche: Braunschweiger "Lagerstätter" :-) vor Ort. Zu dieser Veranstaltung finden sich so viele wirklich schöne Fotos, das wir hier selbst keine reinstellen wollten, sondern statt dessen, auf die Homepage der Kampagne, mit den Fotoalbum verweisen. Viel Spaß bei ansehen!


Braunschweiger Genußmarkt, 8. Sept., 11:00 -17:00 Uhr, Kennelbad

Produzenten und Händler aus dem Braunschweiger Land präsentierten die große Vielfalt regionaler Lebensmittel – traditionell hergestellt oder angebaut in kleinen Betrieben und Manufakturen nach den Slow-Food-Kriterien „gut, sauber und fair“. Der "Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land" durfte auf dem Infostand von "slow food Braunschweig" Flyer, Unterschriftenlisten und Spendendose aufstellen.

Leider fehlten uns die Mitarbeiter, um unseren Standabschnitt zu betreuen. Aber da sich "slow food Deutschland" auf der "Korbacher Petition" gegen Fracking ausgesprochen hat, wurde dieser von "slow food BS" freundlicher Weise mit betreut: Mehr dazu auf


Bundesweiter Aktionstag zum Thema Fracking am Samstag, den 31.08.2013

An diesem Tag haben die Initiativen in ihren Regionen jeweils den Aktionstag gestaltet, der unter folgendem Motto stand:

„Keine Stimme für Fracking! – Wer fracken will, wird nicht gewählt!"

Der AK Fracking Braunschweiger Land hat an diesem Tag in Braunschweig mit einem Infostand an dem Aktionstag teilgenommen. Auf dem Kohlmarkt haben wir von 11:00 bis 15:00 Uhr Unterschriften für die "Korbacher Resolution" gesammelt und über Fracking informiert. Über den Protest gegen Fracking und die Vielfalt des Widerstands können Sie hier einen Artikel im Magazin von Robin Wood lesen: http://www.robinwood.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Magazin/2013-3/118-32-33-ener-fracking.pdf Fracking verbieten! Der Protest geht weiter


Lange Nacht am Schacht, 31. August 2013

Ebenfalls am 31. August fand die Nacht am Schacht, des Koordinationskreis Asse II statt.

Die 7. „Nacht am Schacht“ fand dieses Jahr mit Auftakt und Kundgebung auf dem Parkplatz vor dem Freibad in Remlingen statt. Der Eintritt war natürlich – wie immer – frei!

Zum Programm gehörte u.a. eine Podiumsdiskussion, Infostände und ab 20.00 Uhr Live-Musik. Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt.

Bei der Podiumsdiskussion in der Aula der Remlinger Schule ab 15:00 Uhr haben Bundestagskandidaten aus der Region zu den Themen Atom- und Energiepolitik, sowie Energiewende Stellung genommen.

Das anschließende Familienfest fand auf dem Parkplatz des Freibades Remlingen statt. Neben einem bunten Programm mit Redebeiträgen und Musik wurde eine Kinderbetreuung durch den Kindergarten Eilum angeboten. Hier fand sich auch die Möglichkeit, sich über Wahlziele der eingeladenen Parteien zu informieren und/oder kritische Fragen und Diskussionen mit ihnen zu führen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ informierten Anti-Atom-Gruppen, Umweltverbände sowie Firmen und Institutionen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien über die Möglichkeiten der Energiewende. Ausserdem präsentierten sich in diesem Kontext auch Produzenten biologisch angebauter Lebensmittel aus der Region.

Der Infostand AK Fracking Braunschweiger Land hat auch auf dem „Markt der Möglichkeiten“ gestanden und erklärt, warum unkonventionell gefördertes Erdgas, keine Alternative zu erneuerbaren Energien darstellt.

Weitere Informationen zur Nacht am Schacht unter: http://asse2.de/



Infostand: Filmvorführung von „Promised Land“, 18. Juni 2013

Am Donnerstag den 20. Juni 2013 wird im Universum Filmtheater der amerikanische Film „Promised Land“ gezeigt. In diesem Film werden einerseits die wirtschaftlichen Gewinne, andererseits aber vor allem die negativen Auswirkungen von Fracking dargestellt.

Anlässlich dieser Filmvorführungen wird der AK Fracking Braunschweiger Land am 20.06. von 16-19:00 Uhr begleitend einen Infostand vor dem Universum veranstalten. Dabei gehen wir besonders auf den Fokus des Films ein, den man mit „Wirtschaftliche Gewinne vs. Bürgerbegehren“ beschreiben kann. Die gefährliche Gasgewinnung und die damit einhergehenden Probleme der Wasser- und Bodengefährdung sowie die Gefahren bei der derzeit praktizierten Entsorgung sind nicht durch niedrige Gaspreise oder wirtschaftliche Gewinne zu rechtfertigen. Wir stehen gerne bereit, um zu informieren, Fragen zu beantworten und auch zu diskutieren.

Eine nähere Beschreibung des Films finden Sie auf der Seite des Universums: Promised Land.

Es finden täglich 4 Filmvorführungen statt, die genauen Zeiten können sie dem Kinoprogramm entnehmen: Programm

Dazu ein Beitrag von Sat 1 : "Promised Land"- Kinostart in Münster


Pressefest „Unser Braunschweig“, 14. Juni 2013

Das Unser-Braunschweig-Pressefest fand am Freitag, 14. Juni 2013 nachmittags bis abends auf dem Platz des Katharinenhofes mit Essen, Trinken, Musik, Kultur und Infoständen statt.

Verschiedenste Bürgerinitiativen haben sich und ihre Themen präsentiert. Auch der AK Fracking war mit einem Infostand bei diesem Fest vertreten.

Artikel auf www.braunschweig-spiegel.de zum Fest

mehr Bilder auf der Fraktionsseite der Bürgerinitiative Braunschweig

Petition von den bundesweiten Bürgerinitiativen für ein Verbot von Fracking

Es kann Bundesweit mit unterschrieben werden.

https://www.openpetition.de/petition/online/korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland


Demo und Infostand: 1. Mai, Braunschweig

Ohne intakte Natur ist alles Nichts

Bei wunderschönem Wetter nahm der AK-fracking mit einem eigenen Stand am 1. Maifeiertag unter dem Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa“ teil. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte wie jedes Jahr die traditionelle Demonstration und Kundgebung ausgerichtet und anschließend informierten sich die Bürger an den zahlreichen Ständen im Bürgerpark und begangen zusammen das internationale Fest.

Der Zustrom zu unserem Stand riss nicht ab, hat sich doch das brisante Thema "fracking" mittlerweile herumgesprochen und die Bedenken der Einwohner werden mit jedem neuen Stück Wissen größer. Wir haben uns sehr über den regen Zulauf, vor allem auch von jungen Leuten gefreut und hoffen, dass wir auf alle Fragen ausreichend antworten konnten.

Vielen Dank an Alle, die dazu beigetragen haben.


Informationen zum 1. Mai in Braunschweig sind hier zu finden: http://erstermaibraunschweig.de

AK Fracking - Demo/Kulturmeile April 2013 in Brokdorf


Demo/Kulturmeile April 2013 am AKW Brokdorf

Auch bei der Demo und Kulturmeile um das AKW Brokdorf zeigte der Arbeitskreis Fracking Flagge - sorry Hände!



Charta: Die Wende – Energie in Bürgerhand

„Mit einer gemeinsamen Charta bekennen wir uns zu einer ökologischen, dezentralen und gerechten Energiewende in BürgerInnenhand.“

http://www.die-buergerenergiewende.de/charta/


Petition: An den Niedersächsischen Landtag

Stopp Fracking! - Für Gewässerschutz, für Transparenz & Bürgerbeteiligung

Jeder darf, unabhängig vom Bundesland, zeichnen.

Update 19.06.2013: Inzwischen ist die Zeichnung beendet. Die Ankündigung der Petition bleibt aber hier zu finden: Petition-NDS-2013


Petition: An den Deutschen Bundestag zum Verbot von Fracking

Deutscher Bundestag: Verbot von Fracking


Bundestreffen der Initiativen gegen Fracking (Mai)

Das 2. Bundestreffen der Initiativen wird am 4. und 5. Mai in Korbach stattfinden. Teilnehmen können Mitglieder aller Anti-Fracking-Initiativen. Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.

Im Vordergrund steht neben der Verbesserung der Vernetzung der Initiativen untereinander, das weitere Vorgehen und die Abstimmung von Strategien gegen Fracking, insbesondere im Jahr der Bundestagswahl und zwei Landtagswahlen.

Nähere Informationen dazu gibt es unter folgenden Links:

http://www.muellverbrennung-korbach.de: Bundestreffen der Anti-Fracking-Initiativen am 4. und 5. Mai in Korbach

http://www.bund-waldeck-frankenberg.de: 2. Anti-Fracking-Strategietreffen in Korbach

Im letzten Jahr wurde auf dem 1. Bundestreffen, das in Lünne stattfand, die gemeinsame Resolution aller teilnehmenden Bürgerinitiativen verabschiedet. Einzusehen u.a. unter: http://www.gegen-gasbohren.de/aktionen-forderungen-und-ziele/luenner-resolution/


Weltwassertag: Infostand auf dem braunschweiger Kohlmarkt, 22.03.2013

Der Infostand vom 22.03.2013 stand im Zeichen des Wassers, denn es war Weltwassertag. Auch der AK Fracking beteiligte sich an diesem von der UN ausgerufenen (jährlichen) Aktionstag.

Der diesjährige Weltwassertag -- in der Dekade des Wassers -- stand unter dem Motto „Wasser und Zusammenarbeit“.

Dieses wichtige -- man kann ruhig sagen lebensnotwendige -- Thema nahm der AK zum Anlass um auf die spezifischen Gefahren hinzuweisen, denen die Wasserressourcen durch die Anwendung des Hydraulic Fracturing ausgesetzt sind.

Trotz des wechselhaften Wetters konnten die aktiven Mitglieder des AK viele Gespräche mit interessierten Menschen führen. Manche hatten sich bereits mit der Thematik auseinandergesetzt, andere hatten noch nichts näheres davon gehört und so konnten wir Diskussion führen und über Risiken aufklären.


Kampagne: Fracking gehört in den Nds. Koalitionsvertrag (Jan.-Feb.)

Nach den Landtagswahlen in Niedersachsen deutet alles auf eine Koalition zwischen SPD und Bündnis 90/die Grünen hin. Fracking-Gegner sehen darin eine Chance, dass Niedersachsen sich gegen Fracking positionieren kann. Die Anti-Fracking Initiativen dürfen daher nicht locker lassen, denn nur ein striktes Verbot von Fracking führt langfristig zum Schutz gegen Fracking.

Musterbrief zur Kampagne:

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Wahlsieg und zur Ihrer Koalition bei der Regierungsbildung in Hannover. Natürlich gibt es eine Reihe von Themen, mit denen Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen sich befassen müssen.
Finanzen und Bildung zum Beispiel. Diese und andere Themen setzen jedoch eine gesunde Umwelt voraus.
Gerade in Niedersachsen haben wir unsere Sorgenkinder: Gorleben, Schacht Konrad, die Atommüllvolumen verkleindernde Firma Eckert- Ziegler Nuclitec (inmitten eines Wohngebietes und neben einer Ganztagsschule mit 1.500 Kindern tägl.) und Asse II.
Darüber hinaus steht eine weitere Gefahr im Haus, welche unsere Wasserversorgung - für Menschen, Agrarwirtschaft und Umwelt - gefährdet:
hydraulische Frakturierung, oder "Fracking."
Ich erinnere Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen daran, dass viele Städte, Landkreise und Verbände Resolutionen gegen Fracking einstimmig beschlossen haben.
Die Landesregierung muss Fracking in Niedersachsen bedingungslos verbieten. Der industrielle Prozess "Fracking" verbraucht sehr große Mengen Wasser, Quarzsand (gefährliche Staubbildung!) und giftige Chemikalien, die angeschafft, hintransportiert, gelagert, verarbeitet, abtransportiert und entsorgt werden. Der Bau und die Aufrechterhaltung von Bohrplätzen, Pipelines, Tanklagern, Kondensator- und Pumpstationen werden die Landschaft in ein Industriegebiet verwandeln und zwangsläufig die Umwelt kontaminieren.  :Die Entsorgung von Frack-Flüssigkeiten und Lagerstättenwasser durch "Versenkbohrungen" ("Injektion Wells") wird den Boden verseuchen und destabilisieren (Erdbebengefahr).
Die absichtliche Kontaminierung von tiefen Wasserreserven wird kommenden Generationen Menschen ihr Trinkwasser berauben, welches sie benötigen, weil wir das höher liegende Grundwasser verpestet haben, und wenn durch die bevorstehende Klimaveränderung die Süßwasserverfügbarkeit knapp wird. Wasser aus sehr tiefen Aquifern darf auch nicht verseucht werden. Der Tag wird kommen, wenn wir dieses Wasser zum Überleben brauchen! Die U.S.-Amerikaner und die Mexikaner befinden sich bereits in der heiklen Situation.
Durch Gas- und Fluid-Migration wird Methangas und Giftstoffe aus der Erdgasgewinnung Grundwasser kontaminieren. Aus Grundwasser wird Trinkwasser für uns Menschen! Nach wie vor beziehen deutsche Städte und Kommunen ihr Trinkwasser aus Grundwasserschichten.
Fließendes, unterirdisches Grundwasser kennt keine Grenzen zwischen "Trinkwasserschutzgebieten" und dem übrigen Grundwasser speichernden Bodenschichten.
Unsere Agrarwirtschaft ist von Grundwasser abhängig, um Äcker zu bewässern und Tiere zu tränken. Giftstoffe einschließlich karzinogenen und endokrinverändernden Stoffe werden durch tierische und pflanzliche Erzeugnisse in unser Lebensmittel gelangen.
Die Emissionen von Treibhausgasen und die Luftverschmutzung sind enorm. Riesige Mengen Methangas entweichen aus Bohrlöchern während der Bohr- und Fracking-Vorgängen. Abgase, Feinstaub und Lärm von hunderten LKW-Fuhren und Dieselpumpen (um die 40 tausend PS!) werden Menschen, Umwelt und Verkehrswege zusätzlich belasten.
Der Staat ist nicht imstande, die aktuellen Bohrplätze und Anlagen zu kontrollieren. Die Kontrolle ist den Ol- und Gasunternehmen überlassen. Wie sollen hunderte oder sogar tausende neue Bohplätze, Pipelines und Anlagen vom Staat überwacht werden? Soll der Bock weiterhin den Garten bewachen? Ich sage, Nein!
Fraglich ist die Behauptung der Ol- und Gasindustrie, dass Deutschland durch die weitere Förderung vom heimischen Erdgas mehr Energiesicherheit gewinnt. Wir haben Zahlen, die belegen, dass Deutschland soviel Erdgas exportiert wie im Lande produziert wird. Rein rechnerisch wird der gesamte deutsche Erdgasbedarf von Gasimporten gedeckt!
Ich frage mich, ob "Fracking" und die weitere Aufsuchung und Förderung von Erdgas aus konventionellen und unkonventionellen Lagerstätten überhaupt notwendig sein soll. Die Ölmultis fackeln Erdgas als Nebenprodukt aus der Erdölförderung ab. Abgesehen von der Umweltsauerei, die diese Ölmultis in Afrika, Russland und den ehemaligen sowjetischen Staaten verüben, könnte dieses Gas "sinnvoll" verwendet werden. Jährlich werden rund 400 Millionen Tonnen Treibhausgase (Methan und CO2) in die Atmosphäre frei gesetzt. (für mehr Information siehe "Abgefackelt - wie die Weltkonzerne unser Klima killen" im arte-Themenabend, auch auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=tZJKhZFr58I).
Ich glaube, die Öl- und Gasindustrie wird die Gewinne enstecken, und ich - als Einwohner und Steuerzahler - muss mit den Umwelt- und Finanzkonsequenzen leben.
Für eine ausführliche Darlegung der Argumente gegen Fracking in Europa und insbesondere in Deutschland weise ich Sie auf den Aufsatz der "Friends of the Earth Europe" und ihre Informationen über Schiefergas und Fracking hin. Siehe Link:
"Shale gas Unconventional and unwanted: the case against shale gas" http://www.boell.org/downloads/Shale_Gas_Report_FoEE_HBS.pdf
Die "Dinosaurier"-Energiequelle, fossiler Brennstoff, ist ein Auslaufmodell. Erdgas ist erst recht keine sogenannte "Brückentechnologie." Um die globale Erwärmung innerhalb der 2 Grad Celsius Grenze einzuhalten, können wir nicht mehr fossile Brennstoffe verheizen, als wäre es kein Morgen gäbe. Wenn wir weiter machen wie bisher, wird es keinen Morgen mehr geben, wenigstens für uns Menschen. Wir sollen unsere Kräfte und (finanzielle) Ressourcen in die Weiterentwicklung von erneuerbaren Energie, und in die effiziente und effektive Nutzung der vorhandenen Energie investieren.
Ihre Regierung muss dafür sorgen, dass wir Niedersachsen in einer gesunden Umwelt leben. Das ist die Voraussetzung für alle anderen Regierungsentscheidungen und -programme.
Die Menschen werden ohne Erdöl- und Erdgas weiter leben. Sie werden ohne sauberes Wasser und saubere Luft sterben. Nehmen Sie das bedingungslose Verbot von Fracking in Ihrem Koalitionsvertrag auf!


Aktionen 2012

Weltklimatag: Infostand am 01.12.2012 auf dem Braunschweiger Kohlmarkt

Zwei Stunden lang präsentierte sich der AK Fracking am Samstag den 01.12.2012 den interessierten Bürgern am Weltklimatag und gab Informationen zum derzeitigen Stand um das Fracking-Verfahren im Braunschweiger Land heraus.


Petition: Gegen Fracking im Bodenseeraum

Nicht nur rund um BS/ Niedersachsen soll gefrackt werden, auch im Bodenseeraum soll gefrackt werden Die dortigen Initiativen dagegen haben eine tolle Idee gehabt, sie auf den Netztwerk "avaaz" eine Petition gestartet!

Sehr schön und interessant aufgemacht und das Beste, jeder kann mal schnell seine Solidarität zeigen.


Demo: Freitag 5.10.2012, ab 9.00 Uhr am Regierungspräsidium Kassel

Großdemo gegen Fracking zur Tagung des Umweltausschusses der Hessischen Landesregierung, Steinweg 6, 34117 Kassel. Der AK war mit 8 Personen und einem Aktionsstand, Giftspritze, Metalltonne + BI Banner dort vertreten.

In Hessen haben sie die einmalige Chance, dass BürgerInnen, in perfekter Zusammenarbeit mit allen Parteien (außer FDP und Teile der Hessischen CDU), ein Vorhaben kippen können, was von der schwarz-gelben Bundesregierung derzeit noch gefördert wird!

Demonstrationsaufruf der Piratenpartei Hessen

Bilder auf flickr

mehr dazu auch auf Piratenpartei Braunschweig


Tagung: „Risikotechnologie 'Erdgas-Fracking' – Problem- und Handlungsfelder“, 29.09.2012

Ort: Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstraße 50-58

Ausrichter: BUND NRW e.V. / IG „Gegen Gasbohren“

Teilnehmerkreis / Zielgruppen: ehrenamtlicher Naturschutz, Betroffene, Interessierte

Anmeldung: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland LV NRW e.V., Merowingerstr. 88, 40225 Düsseldorf; T. 0211 / 30 200 5-0, Fax: -26, bund.nrw@bund.net, www.bund-nrw.de

Teilnehmerbeitrag: 15,- (inkl. Mittagsimbiss)

Verbindliche Anmeldung bis zum 21.09.2012 zwingend erforderlich. Weitere Informationen: Programm des Treffens.


Infostand: AK Fracking Braunschweiger Land, 30.09.2012

Ort: Poststraße/Kohlmarkt, Braunschweig

Zeit:12:00-16:30 Uhr


Veranstaltung: Informationsabend des AK Fracking in Wendeburg, 26.09.2012

Es referierte Jan Ortgies, dieser war schon für das Hearing in der Stadthalle für den AK auf den Podium. Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden: Präsentation Infoabend Wendeburg (PDF, 4 MB)


Aktionstag: Global frackdown, 22. September 2012

Aktionsbanner von globalfrackdown
#Globalfrackdown auf dem Kohlmarkt Braunschweig, 22.09.2012

Der 22. September 2012 ist ein internationaler Aktionstag gegen Fracking. Unter dem Motto "Global frackdown" finden weltweit zahlreiche Aktionen statt. [2]

Mehr dazu unter: Weltweiter Anti-Fracking Tag

Nachdem wir unsere Stände zusammengepackt haben, ist der AK überaus zufrieden, mit der Resonanz auf das Mitmach- und Informationangebot.

Hier gibt es schon die ersten Fotos von Global frack down aus anderen Ländern: Alle Aktionen sind gut, wobei eine für mich heraussticht: "Sauberes Fracking ist ein Märchen" und alle sind als Märchen Figuren verkleidet (Leider habe sie vergessen zu Schreiben, woher sie kommen).

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151093564123031.447588.50982313030&type=1

https://www.facebook.com/events/137678913040126/

Und wenn man auf you tube schaut, finden sich aus der gesamten Welt Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=g7KoHH0NYLU&feature=related

Hier das offizielle Resümee vom 1. Weltweiten Anti-Fracking Tag:

Es gab 200+ Aktionen, in 20 Ländern, auf 5 Kontinenten! Teilnehmerzahl: einige Tausend (die Veranstalter haben leider keine Rückmeldung, von den einzelnen Veranstaltungen bekommen)


Infostand: Aktion "Bohrturm" in der Innenstadt, 30.06.2012

Fracking auf dem Braunschweiger Kohlmarkt? Von 11-16 Uhr hat der AK gemeinsam mit der Diepholzer Bürgerinitiative no-moor-fraking einen Infostand veranstaltet. Es wurde dabei nicht nur über Fracking aufgeklärt, sondern vor allem auf das Hearing am 03.07. in der Braunschweiger Stadthalle hingewiesen. 7 Mitglieder von no moor fracking sind extra mit ihrem "Bohrturm" für diesen Tag angereist, um uns dabei zu unterstützen. Es wurden viele Gespräche geführt, Unterschriften gesammelt und Handabdrücke hinterlassen.


BI No moor Fracking: Tour de Frac 06.-20.06.2012

Tour de Frac von no moor fracking Schaut mal drauf Ist absolut cool gemacht. Ich bin ein Fan, von dieser BI und Ihrem Internetauftritt ! Schwenk das Fähnchen ;-)


Infostand: Samstag den 23.06.2012, Braunschweig

" Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land" Aktionstag zusammen mit Fa. LUSH: Stop Fracking - Für sauberes Klima

Zudem hatten die "Lush" Angestellten wieder ihre "Gasbohren-Feuer-Aktion" gemacht. http://www.facebook.com/LUSHBraunschweig

coole Bilder von einem Lush Mitarbeiter in Aktion! Und eine gute Zusammenarbeit - dieses war ein gelungene Kooperation!


Bundestreffen der Initiativen von Gegen Gasbohren, Lünne

Das 1. Bundestreffen der Bürgerinitiativen fand in Lünne statt. Auch der AK war bei diesem Treffen vertreten. Mehr auf gegen-gasbohren.de


Infostand: Aktion am verkaufsoffenen Sonntag, 01. April 2012

So., 1.04.2012, Infostand des "AK Fracking Braunschweiger Land" auf den Kohlmarkt.


Aktion zur Ratssitzung in Braunschweig am 20. März 2012


Aktionen gegen Fracking, nicht zeitgebunden

Die rote Hand als Zeichen des Fracking Protests

Unkonventionelle Erdgasförderung? Weder hier noch anderswo! Es ist eine "Mitmach-Aktion", wie zum Beispiel die gelben "aufpASSEn"-A und "Widerstand"-X, für alle.

http://www.gegen-gasbohren.de/aktiv-werden/weder-hier-noch-anderswo/

Unsere französische Freunde haben den Spruch gegen Fracking ergänzt. Er lautet nun: "Weder hier noch anderswo - weder heute noch morgen"!

Und Jede/r kann das auch machen!

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=142897682506476&set=a.105498462913065.4360.101486759980902&type=1


Eine echte dezentrale und regenerative Energiewende fördern

Auf "Atomausstieg selber machen" kann jeder sich darüber informieren, welche Anbieter es gibt, die ihren Strom aus dezentralen und regenerativen Energien herstellen und ihre Gewinne wieder in den Ausbau dieser stecken.

schnell und günstig zu echten regenerativen und dezentralen Strom wechseln

und dort kann sich jeder über Windgas von Greenpeace informieren


Einzelpetition an den Landtag

Schreiben Sie eine Einzelpetition an den Landtag in Hannover und sprechen Sie gegen Fracking aus! Das ist Ihr Recht! Eine Anleitung finden Sie hier:

http://www.gegen-gasbohren.de/2012/03/22/anleitung-fuer-eine-petition-zu-fracking-und-gasfoerderung-an-den-landtag/