Aktionstraining

Aus Arbeitskreis Fracking
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Warum Training?

Beispiel Frankreich:

Di., 26.11. um 23:10h: "Larzac - Aufstand der Bauern" "...1971 verkündet der damalige französische Verteidigungsminister Michel Debré den Beschluss der Regierung, die Militärbasis auf der südfranzösischen Hochebene Larzac zu erweitern. Die aufgebrachten Bauern organisieren sich und unterzeichnen einen Schwur, ihre Ländereien niemals zu verkaufen. Die Situation spitzt sich schnell zu, und der Alltag in Larzac wird schon bald von Armee und Ordnungshütern bestimmt. Doch um sich landesweit Gehör zu verschaffen, lassen die Bewohner der Region ihrer Fantasie freien Lauf. Die Protestbewegung schwillt rasant an und in ganz Frankreich werden Hunderte Larzac-Komitees ins Leben gerufen...".

Derzeit ist der empfehlenswerte Dokumentarfilm in der ARTE Mediathek zu sehen: http://www.arte.tv/guide/de/048401-000/larzac-aufstand-der-bauern?autoplay=1

Das Buch von Dr. Wolfgang Hertle dazu noch beim Verlag Weber, Zucht in Kassel vorrätig. Eine gute Ergänzung zum Film!

Er laßt sich gern zu Vorträgen über erfolgreiche Beispiele, gewaltfreien Widerstand einladen!

Kontaktdaten: Dr. Wolfgang Hertle Waterloostr. 18 22769 Hamburg Tel.: 040 431 909 55 (privat mit AB)

www.castor.divergences.be

Evtl. sogar zu Studienreisen auf den Larzac, was nicht nur eine wunderschöne Landschaft ist, sondern seit dem Sieg über Armee und Regierung im Mai 1981 bis heute Schauplatz und Treffpunkt vieler politisch spannender Initiativen.

Zum Weiterlesen : Larzac, Wyhl, Brokdorf, Seabrook, Gorleben ... Grenzüberschreitende Lernprozesse Zivilen Ungehorsams http://castor.divergences.be/spip.php?article450


Beispiel England:

25.08.2013: Großbritannien, aus der Stadt Balcombe, in Südengland: "Fracking? Nein, danke!" (ARD, "Weltspiegel", youtube, 06.07 min.)

Siehe dazu auch: die Videodokumentation, einer friedlichen Blockade, in der Stadt Balcombe/ im Süden von England, August 2013


Was muss man beachten, was darf man, was darf man nicht? Wie geht man mit aggressivem Verhalten von z.B. Infostandbesuchern um, was für Wege des friedlichen angemessenen Handelns zur Deeskalation gibt es? Gibt es unterschiedliche Gesetze in unterschiedlichen Bundesländern? Trägt man besondere Verantwortung, wenn man z.B. eine Beamtin des Staats ist?

Bis hin zu Fragen, die bei einer friedlichen Blockade auftauchen können.

Antworten auf diese und viele weiter Fragen bietet ein Aktiontstraining!


Gut vorbereitet in die Aktion gehen

Im Rahmen einer intensiven Vorbereitung für eine legale friedliche Aktion - Kundgebung, Sternmarsch, Umzingelung, etc. - ist es oft sehr hilfreich, im Vorfeld ein Aktionstraining zu machen.

Wir wurden auf das friedliche Konzept für gewaltfreie Aktion von x-tausendmalquer hingewiesen: http://www.x-tausendmalquer.de/index.php?id=100

Nach dem Konzept werden schon seit Jahrzehnten, in ganz Deutschland, gewaltfreie Aktionen trainiert.

Für die Vermittlung von TrainerInnen kooperieren sie eng mit der KURVE Wustrow (Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion e.V. aus dem Wendland) und anderen bundesweiten Netzwerken.


Training in unserer Region

Zur Zeit, leider keine Trainings


Beispiele

Am 11.08.2013 blockierte die "Lebenslaute" mit einigen anderen Atomwaffengegnern, den einzigen Standort, an den die U.S.A. noch Atombomben in Deutschland gelagert hat, die Zufahrtswege. So wurde erfolgreich, gegen die Atomwaffenlagerung der U.S.A., in der EU zu protestiert: 24-stündige Blockade des Atomwaffenstandorts Büchel in der Nordeiffel, 06:22 min.


Ein anderse Beispiel für friedlichen zivilen Ungehorsam lieferte Frau Rosa Parks in den U.S.A.: Sie weigerte sich am 1. Dezember 1955 in der Stadt Montgomery, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen Weißen zu räumen, wie es das Gesetz vorsah. Rosa Parks wurde verhaftet. Die schwarze Bevölkerung schloss sich daraufhin zu einem Bürgerausschuss zusammen, zu dessen Vorsitzendem Martin Luther King gewählt wurde." Quelle


Filmtip: "Raising Resistance- Wie Widerstand wächst, (82 min.) "

"...WIE WIDERSTAND WÄCHST Am Beispiel Paraguays zeigt der Dokumentarfilm, wie großflächiger Soja- Anbau zunehmend die Existenz einheimischer Landbewohner und Bauern bedroht. Eindringlich schildert der Film den wachsenden Widerstand der Campesinos gegen die Dominanz landwirtschaftlicher Großkonzerne und den Einsatz von Gentechnologie.

Agrarunternehmen setzen seit Jahren zunehmend auf die sogenannte grüne Gentechnik, die Anwendung von Gentechnik in der Pflanzenzüchtung, unter anderem, um den weltweit steigenden Bedarf an Futtermitteln in der Massentierhaltung zu decken. Die Auswirkungen für die Kleinbauern Paraguays sind dramatisch: Ihnen fehlt nun fruchtbares Land, um Grundnahrungsmittel anzubauen. Die genetisch veränderten Sojapflanzen und der massive Einsatz von Herbiziden stören das ökologische Gleichgewicht empfindlich. Die Vielfalt von Pflanzen und Kulturen ist gefährdet...".

"Raising Resistance" Trailer deutsch